Facelifts (Gesichtsstraffung)

Schnittbereich Facelift
Schematisches Beispiel für die Schnittführung beim Minilift (rote Linie)

Gründe für eine Operation sind:

Absinken der Stirnregion inklusive der Augenbrauen, Auftreten überschüssiger Haut im Bereich der Oberlider, Hängebäckchen, abgesunkene Mundwinkel, Falten im Wangenbereich, Truthahnhals.

Die Operation - oberes Facelift

Je nachdem, ob der gesamte oder nur der äussere Teil der Stirn abgesunken ist, wird ein komplettes Stirnlift (Frontallift) oder ein kleineres Schläfenlift (Temporallift) durchgeführt. Die Schnittführung verläuft entweder komplett im Haar versteckt oder kann bei einer sehr hohen Stirn auch entlang der Stirn-Haar-Grenze verlaufen.
Neben der Hautstraffung können auch Stirnmuskeln, die eine vermehrte Faltenbildung wie Zornesfalten und quere Stirnfalten verursachen, mitbehandelt werden. Eine weitere Möglichkeit ist auch die Straffung der Haut durch eine Hautentfernung direkt oberhalb der Augenbrauen (direktes Augenbrauenlift).

Die Operation - unteres Facelift

Beim unteren Facelift (Hals-Wangen-Lift) beginnt die Schnittführung im behaarten Schläfenbereich, setzt sich in den natürlichen Falten am Ohr entlang fort und endet entweder im behaarten Nackenteil oder an der Nacken-Haar-Grenze. Zusätzlich zur Haut wird immer auch die tiefer liegende Gewebeschicht (das muskuloaponeurotische System SMAS) mitgestrafft. Je nach Ausdehnung der Straffung wird entweder ein Minilift oder ein ausgedehntes Hals-Wangen-Lift durchgeführt.
Unter Umständen wird ein zusätzlicher Schnitt unterhalb des Kinns angelegt, um dort überschüssiges Fettgewebe zu entfernen und/oder Korrekturen an der Halsmuskulatur vorzunehmen.

Das sollten Sie wissen

Narkose:Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Dauer der Operation: 2 - 4 Stunden
Aufenthalt:Tagesklinik oder kurzstationär
Einschränkungen:Schwellung des Gesichtes, Blutergüsse für 2 bis 3 Wochen
Arbeitsfähigkeit:Nach 2 Wochen
Resultat:Haltbarkeit je nach Hauttyp, durchschnitlich 10 Jahre
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